Das Fach Kunstgeschichte
Die Kunstgeschichte, hervorgegangen aus den Geschichtswissenschaften und der angewandten Ästhetik, ist eine vergleichsweise junge Disziplin. An der 1970 neu gegründeten Universität Trier wird im Fach Kunstgeschichte seit 1979 gelehrt und geforscht. Kunstgeschichte fragt nach den historischen Entstehungs- und Funktionszusammenhängen, nach der Werkstruktur und der Wirkungsgeschichte bildender Kunst sowie den Kunst- und Künstlertheorien.
Von der Epoche des frühen Mittelalters bis zu den neuen Medien wird das Fachgebiet der Kunstgeschichte in Trier in ganzer Breite angeboten, ebenso wie auf eine Methodenpluralität bereits ab dem ersten Semester großer Wert gelegt wird. Den verschiedenen Schwerpunkten in Lehre und Forschung ist darüber hinaus ein ausgeprägtes Interesse an interdisziplinär angelegter Arbeit gemein.
Die angegliederte Graphische Sammlung bietet die Möglichkeit, während des Studiums Erfahrung in den Bereichen Museologie, Inventarisierung und Ausstellungskonzeption zu sammeln. Zusätzlich wird der Praxisbezug durch EDV-gestützte Forschung und entsprechende Projektseminare (derzeit: Architekturführer, Bestandskataloge von Museen, kuratorisches und künstlerisches Arbeiten) gelegt.
Neben der Erforschung des deutschen, italienischen und englischsprachigen Kulturraums bietet der Studienort Trier, bedingt durch seine topographische Lage, ideale Möglichkeiten der Erarbeitung der Kulturgüter Frankreichs, Belgiens, Hollands und Luxemburgs, was durch ein breit gefächertes Seminar- und Exkursionsangebot intensiviert wird.
Kooperationen des Faches Kunstgeschichte bestehen mit Forschungseinrichtungen und Universitäten in Florenz, Nijmegen, Paris und Istanbul.














